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Infoabend


Sie sind herzlich eingeladen uns und unsere Räumlichkeiten kennenzulernen, ihre Fragen im persönlichen Kontakt zu klären, INA Luft zu schnuppern und damit einen weiteren Schritt in Ihrer Entscheidungsfindung zu tun! Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
Dr. Christoph Göttl wird via Skype anwesend sein, um noch spezielle Fragen zum Curriculum "Neurodeeskalation & Führungsautorität" zu beantworten.

31.01.2019 um 18.00 Uhr

INA, Hauptplatz 4, 2. Stock, 4020 Linz 

hier Melden Sie sich dazu an!

Mehr Informationen zum Spezialcurriculum:

NEURODEESKALATION & FÜHRUNGSAUTORITÄT
Aus akuten Eskalationen herausführen mit bindungsgeleiteter Autorität und Neurodeeskalation

Keywords: Präsenz, Bindung & Wachsame FürSorge, Eskalationsanalysen, Soziale Orientierungsreaktion, Neurodeeskalation als Methode und professionelle Ankerfunktion.
Zielgruppe: SozialpädagogInnen, PsychologInnen, TherapeutInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, Fachpersonen aus Pflege und Betreuung.

Beschreibung der Inhalte:
Evolutionsbiologisch und-psycho-logisch reagieren Menschen in wahrgenommenen Gefahrensituationen (hoher Stresslevel/gefühlte Bedrohung) nach einem auf Prägung basierendem, neurobiologisch nachweisbaren Mechanismus. Egal ob in emotionalisierten Konfliktsituationen, Massenphänomen wie Großveranstaltungen, Naturkatastrophen wie Erdbeben, ….
Es gibt den Moment, wo der einzelne, jeder für sich, nach Orientierung sucht.
Wir nennen diesen Moment "Soziale Orientierungsreaktion (social refferencing).
Und dabei orientieren wir uns instinktiv nicht in erster Linie an Bindungspersonen, sondern an Personen, denen wir in dieser Situation zutrauen, aus dieser komplexen, bedrohlichen Situation heraus führen zu können (social tracking).
Wir alle kennen diese Reaktion. Und dennoch treten diesen Orientierungsreaktionen verständlicher Weise vermehrt bei Menschen mit Bindungsstörungen, mit Traumatisierungen, mit instabiler Persönlichkeit, auf.

So wie wir in der Gefahrensituation, z.B. bei einem Feuer im Haus, dem Feuerwehrmann vertrauen und uns führen lassen, so müssen wir in unserer Führungsautorität als Lehrerin, als SozialpädagogIn, als Sozialarbeiterin, … so kompetent und glaubwürdig "aufgestellt" sein und das Wissen haben, wie wir, gerade in schwierigen Situationen führen.
Denn genau da besteht eine große Chance auf das Gegenüber positiv einwirken zu können ("Eskalation als Chance"). Wenn das gelingt, stärkt es die Beziehung auf besondere Weise.

Ziel des Curriculums:
Ziel dieses Spezialcurriculums ist es, das Wissen um Neurobiologie, neue bindungsgeleitete Autorität und Neurodeeskalation miteinander zu verbinden und hocheffizientes Handwerkszeug für akute Gefahrensituationen mit hohem Eskalationspotential zur Verfügung zu stellen.
Sie lernen also, wie Sie sich als Führungsautorität verankern können und die Wachsame Sorge (die Routine der Neuen Autorität) perfektionieren, indem Sie gezielter auf Gefahrenquellen achten und Stressregulationsstrategien bei sich und Ihren KlientInnen schneller erkennen.
Wir werden erkunden, wie der soziale "Orientierungs - Blick" gekennzeichnet ist und wie wir verbal, körpersprachlich, mimisch, gestisch, prosodisch und vor allem mit Hilfe von markierten Körpersignalen reagieren können, um die Person aus der bedrohlichen Stressreaktion heraus zu führen, wie wir gleichsam gemeinsam den vom Klienten gefühlten "Abgrund" unter unserer Führung überwinden können. Gerade hier verbinden sich Ideen der Neurodeeskalation auf besondere Weise mit dem Konzept der Ankerfunktion der Neuen Autorität.
Ziel muss also sein, dass wir diese Personen so begleiten und unterstützen, dass sie nicht uns in den Machtkampf, die Eskalation hineinziehen (Synchronisation in den Fight-Flight-Modus), sondern dass wir sie herausführen aus diesem angstvollen, bedrohlichen Moment und sie mit uns synchronisieren in den Calm & Connect - Modus.

Ihr Gewinn:
Sie lernen Klienten vor, mitten in und nach Eskalationen aus dem Bedrohungssystem ins Bindungssystem zu führen.
Sie verstehen Mechanismen und Strategien, welche Eskalationen unwahrscheinlicher werden lassen.
Sie können bindungsfördernde Haltegriffe im den Notfall anwenden und kennen Techniken, die das Wechseln des Gegenübers in das Bindungssystem wahrscheinlich machen.
Sie entwickeln eine geschulte Intuition für bindungsfördernde Interventionen in Begegnungen, in denen Menschen ihr Bedrohungssystem aktivieren.
Sie verstehen den Sinn hinter Eskalationen und können diese für Bindungsaufbau und -vertiefung nutzen.

Trainer/In: Christoph Göttl, Elke Göttl-Resch und Stefan Ofner

max. 23 Teilnehmer

Kosten: 1.440,00 € 

Dauer und Termine: 2x3 Tage Linz vom 08.- 10.05. und 05.- 07.06.2019
Mi, 08.05.2019 09:30 – 17:30 Uhr
Do, 09.05.2019 09:00 – 17:30 Uhr
Fr, 10.05.2019 09:00 – 16:30 Uhr
Mi, 05.06.2019 09:30 – 17:30 Uhr
Do, 06.06.2019 09:00 – 17:30 Uhr
Fr, 07.06.2019 09:30 – 17:30 Uhr

 

 

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